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- Ein Baby macht Carnivore
Hier findet ihr den Podcast Jannine 31 und Achim 45 haben eine 10-jährige Tochter und einen 14-monate alten Babysohn. Im Jahr 2017 fiel es Achim wie Schuppen von den Augen, dass die angeblich gesunde Ernährung niemals zu einer Gewichtsabnahme oder einer besseren Fitness bei ihm führen würde. Er hat damals sehr viel von Dr. Ken Berry über die ketogene Ernährung gelernt und ist auch jetzt davon überzeugt, dass man sich in erster Linie Wissen über die Zusammenhänge von Gesundheit und Ernährung aneignen muss, um die vielen überholten Ratschläge ignorieren zu können. Achim und Jannine haben beide durch die ketogene Ernährung zunächst stark Gewicht reduzieren können. Jannine ist jetzt über einen Weggang ihrer Nesselsucht bei Carnivore erfreut, Achim über die geschmeidige Verdauung ohne Blähungen. Ihre Tochter verweigert noch den Konsum von Fleisch nachdem sie in der Schule über das unethische Fleischessen belehrt wurde. Bei ihrem Kleinen sind sie jetzt sehr froh, dass sie ihm neben der Muttermilch fast ausschließlich tierische Lebensmittel geben können und er diese auch sehr gerne isst. An einem Knochen zu knabbern ist zum Beispiel eine angenehme Beschäftigung des Kleinen. Mit Koliken haben sie bei ihm im Gegensatz zu bei der Tochter nie Probleme gehabt. Achim betont, dass die Entscheidung für Carnivore durch das Ansammeln von Informationen und Wissen über Ernährung gekommen ist. Und er denkt auch, dass sich nur solche Leute in ihrem Lebensstil ändern werden, die sich intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Achim kann sich jetzt kein Leben mehr ohne Fleisch vorstellen. Er freut sich über mehr Energie und mehr mentale Klarheit.
- Metzger im Gespräch
Hier findet ihr den Podcast Interview mit Stefan Holzner – Einblicke in das Metzgerhandwerk Die Metzgerei Holzner liegt im Osten Münchens und bezieht ausschließlich Fleisch aus der Region im Umkreis von 4 km. Stefan Holzner legt Wert auf eine Nose-to-Tail-Verarbeitung, was bedeutet, dass er auch viele Innereien in seinen Wurstprodukten verarbeitet. Stefan schmecken genauso wie uns Carnivoren eher die fetthaltigeren Stücke vom Rind und vom Schwein. Stefan erklärt, dass Kochwurst gar kein Nitritpökelsalz enthält. In rosa Wurst steckt eigentlich auch nur ein kleiner Anteil von 100 mg/kg verglichen mit Gemüse, wie Salat von 1000 mg/kg. Seit 1,5 Jahren führt Stefan seinen Wurstprodukten keinen Geschmacksverstärker mehr zu, auch keinen Hefeextrakt. Stattdessen verwendet er starke Gewürze wie Muskat, Kardamon, Ingwer, Chilli und Piment. Mit dem Projekt „Kaisersberger Wohlfühlschwein“ leistet die Metzgerei zusammen mit den Landwirten einen Beitrag für mehr artgerechte Haltung und gegen Massentierhaltung. Demnächst möchte Stefan einen Onlineshop eröffnen, und auf unser Zureden hin wird er vielleicht auch fertiges Rinderschmalz im Glas anbieten. Stefan bezeichnet sich als „Chinese unter den Salamiherstellern“, denn er stellt viele Sorten, auch mediterrane, her. Allerdings gibt er zu, dass er aufgrund von zu großer Feuchtigkeit nicht das Original perfekt nachmachen kann. Seine Wurstwaren enthalten nicht mehr als 0,1 % Zucker, was für alle No-Carb-Anhänger natürlich sehr gut ist. Stefan erklärt außerdem, wie man Pulled Beef oder Pulled Pork herstellt und wie die Reifung im Dry Ager funktioniert. Wir sind gespannt auf den Online-Shop der Metzgerei Holzner und bedanken uns für die Einladung und das Interview!
- Nahrungsergänzungsmittel
Der Carnivore-Lifestyle: Vollwertige Ernährung ohne Nahrungsergänzungsmittel! Unsere Nährstoffversorgung kann man je nach Ernährungsform in drei Gruppen einteilen: Veganer haben schwere Nährstoffmängel, Omnivoren, also Allesfresser, haben teilweise Nährstoffmängel, je nachdem welche pflanzliche Kost sie in größeren Mengen verzehren. Und Carnivoren haben keine Nährstoffmängel. Zum einen enthalten pflanzliche Lebensmittel große Mengen an Antinährstoffen. Sie behindern also die Aufnahme vieler Nährstoffe. Zum zweiten sind alle Nährstoffe in tierischen Produkten wesentlich besser bioverfügbar. Eisen als Hämeisen. Die fettlöslichen Vitamine A, D, K2. Wie sieht es mit Vitamin C und Magnesium aus? Das sind die beiden Nährstoffe, die im Fleisch nur in sehr geringen Konzentrationen vorhanden sind. Doch ohne die Verbrennung von Kohlenhydraten ist kaum Vitamin C nötig. Und ohne die Schwankungen der Wassereinlagerungen durch den Auf- und Abbau der Glykogenspeicher ist auch kaum Magnesium nötig. Muss man für eine vollwertige Ernährung Innereien und Knochen essen? Nicht unbedingt! Es gibt zahlreiche Carnivoren, die nur fetthaltiges Muskelfleisch essen und sich bester Gesundheit erfreuen. Und das teilweise seit über einem Jahrzehnt. Für mich ist es aber selbstverständlich, auch diese „Reste“ zu essen, die mir schmecken, günstig sind und noch größere Nährstoffmengen enthalten.
- MoMagnon: Vegan vs. Carnivore
Hier findet ihr den Podcast MoMagnon im Gespräch: Vegan versus Carnivore Moritz ist 30 Jahre alt und beschäftigt sich schon sein halbes Leben mit Ernährung. Zunächst waren es sportliche Beweggründe, später aber auch gesundheitliche, wie Akne und chronische Mandelentzündungen. Er hat eine Ausbildung zum Ernährungsberater absolviert und kennt sich mit sehr vielen wissenschaftlichen Hintergründen der meisten Diäten oder Ernährungsformen aus. Bekannt wurde er zunächst vorletztes Jahr auf Instagram als er mit dem Anti-Veganismus Adventskalender mit 24 Argumenten über die Tücken der veganen Ernährung aufgeklärt hat. Letztes Jahr erwies er mit dem Adventskalender über 24 verschiedene Diätarten sein ausgiebiges Fachwissen auf diesem Gebiet. Zum Thema Dehnungsstreifen hat er ein Buch geschrieben, in dem er erklärt, dass diese nicht durch Überdehnung der Haut entstehen, sondern durch metabolische und hormonelle Abbauprozesse in der Bindegewebsschicht der Haut. Zwei Jahre (2010-2012) lang war er selber der roh-veganen Ernährung verschrieben. Nach einem anfänglichen Hochgefühl, bei dem auch seine Akne und seine Mandelentzündungen verschwanden, verfiel er eher in ein lethargisches Tief mit starken Problemen der Abmagerung. Seine Zähne wurden angegriffen und eigentlich schlitterte er auch in eine Art Essstörung. Auf dem Papier zeigten die Tracking Apps zwar volle Nährstoffversorgung, aber er fühlte sich sehr schlecht. Nachdem er dann einige Zeit lang die Paleo und dann die ketogene Ernährung durchführte, kam er vor drei Jahren zur Carnivoren Ernährung. Inzwischen sieht er es als wichtigsten Pfeiler der Gesundheit an, tierische Lebensmittel zu konsumieren. Er möchte aber auch kein dogmatischer Carnivore sein, betont die Wichtigkeit, metabolisch flexibel zu sein, also auch zwischen dem Fett- und dem Kohlenhydratstoffwechsel umsatteln zu können. Die Antioxidantien in Fleisch, die man weder als Veganer noch als Vegetarier mit Milchprodukten zuführen kann, sind seiner Meinung nach sehr unterbewertet. Bei seinen Klienten hat er unter anderem Erfahrungen mit Bekämpfung der Histaminintoleranz, der Leptinresistenz oder dem Aufbau des Immunsystems. Seine sehr wertvollen Beiträge findet ihr auf Instagram unter @mo.magnon, auf seinem Blog www.momagnon.com oder auf der Webseite zu seinem Buch www.stretchmarksecret.com.
- Weide- und Mutterkuhhaltung
Vor einiger Zeit hatte ich das Glück, eine Führung über einen Bio-Weidehof ganz in unserer Umgebung zu erhalten. Familie Wandinger, die den Klauser-Biohof (www.beimklauser.de) unterhält, hat vor fünf Jahren auf Mutterkuhhaltung umgestellt. Mutterkuhhaltung heißt, dass die Kälber über 9 bis 12 Monate bei ihrer Mutter bleiben und von ihr gesäugt werden. Es ist somit für die Tiere eine wesentlich natürlichere Form der Haltung als bei einem Milchwirtschaftsbetrieb, bei dem die Tiere früh von der Mutter getrennt werden. Für die Wandingers war die Milchkuhhaltung auch nicht mehr wirtschaftlich. Ursprünglich hatten die Wandingers nur Fleckvieh. Ihre Milchkühe haben sie behalten und mit anderen Rassen besamt, dem Angus und vor allem dem Limousin. Mit ihren Tieren die aus diesen Kreuzungen hervorgegangen sind, sind sie sehr zufrieden, weil sie sich sehr robuster Gesundheit erfreuen. Ihre Mutterkühe erreichen ein Alter von 12 bis 20 Jahren. Die männlichen Kälber behalten sie als Ochsen und trennen alle erwachsenen Ochsen von den Mütterkühen und Kälbern. Somit haben sie zwei getrennte Weiden und Ställe. Die Tiere können nach Belieben rein und raus und wie wir beobachten konnten, haben sie sich gerne an die Massagerollen geschmiegt. Sehr amüsant war das zu sehen. Auf den Weiden um den Hof werden getrennte Bereiche abgesteckt, so dass die Rinder im Rotationsrhythmus alle drei bis vier Wochen neue Flächen zum Grasen erhalten. Auf ihren anderen Flächen, die sich weiter entfernt vom Hof befinden, wird das Heu für den Winter gesammelt. Um das Futter besonders vitaminreich und abwechslungsreich zu gestalten, haben sie bestimmte Gras- und Kräutersorten mit angesät. Die Rinder bekommen im Sommer frisches Gras und im Winter Grassilage oder Heu. Thomas Wandinger erklärt, dass alles andere Futter für die Kuh nicht artgerecht ist, wie z.B. Getreide, Mais oder Soja. Der Pansen ist alleine auf die Verdauung von Gräsern und Kräutern ausgelegt. Auch in kargen Jahren kommt der Klauser-Biohof mit seiner eigenen Weidefläche zurecht, denn ihr Viehbesatz ist mit 1,6 Großvieheinheiten pro Hektar sehr gering. Das beugt auch der Überdüngungsproblematik vor, der Fleischproduzenten im intensiven Anbau beim Zukauf von Futter ausgesetzt sind. Den Traum, außerdem Wollschweine im Freilandgehege großzuziehen, hat die Familie Wandinger aufgrund der starken Auflagen aufgegeben. Dazu bräuchte man einen doppelten Zaun, um jeglichen Kontakt mit Wildschweinen, die die Schweinepest übertragen könnten, zu verhindern. Dazu kommt meines Wissens noch ein Stall mit hohen hygienischen Vorschriften. „Ein Schwein, das im Dreck suhlen darf, was Schweine eigentlich von ihrer Natur her am liebsten tun würden, gibt es heute leider nicht mehr“, kommentierte Thomas die Situation der Schweinehaltung heutzutage. Die Weiderinder werden im Alter von ca. 24 Monaten geschlachtet. Ihr Fleisch ist aufgrund des langsamenWachstums und der reinen Weidehaltung wesentlich marmorierter als das durch die schnelle Aufzucht mit Kraftfutter der Fall wäre. Neben der Direktvermarktung von Fleisch und reiner Rindersalami, verkaufen die Wandingers ihr Fleisch an die Herrmannsdorfer Bioläden und an den Bioregionalvermarkter Tagwerk in Dorfen.
- Ethik und Ökologie
Hier findet ihr den Podcast Wie sehr unsere Meinung manipuliert wird, in Bezug auf den Fleischkonsum, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Man kann sich nicht durch das Umgehen tierischer Produkte von ethischer Schuld freikaufen. Für den großangelegten Anbau von Getreide, Obst und Gemüse in Monokultur gehen ebenfalls viele Tierleben zugrunde. Der Kreislauf der Natur wird einfach ignoriert. Unsere Milchwirtschaft ist auch ethisch und ökologisch sehr bedenklich. Den Verzehr von Unmengen an Ballaststoffen sollte man auch als Verschwendung von Ressourcen betrachten. Tierfutter aus Soja und Mais ist nicht artgerecht. Am Ackerbau ist wesentlich mehr verdient als an der Weidehaltung. Eine Nose-to-tail-Nutzung des Fleisches wäre nachhaltiger. In der Klimabilanz wird falsch gerechnet. Eine kranke Gesellschaft schafft zusätzliches Unheil auf unserer Erde.
- Muskeln und Gesundheit
Da rühmen sie sich immer! Die Dünnen meinen, sie seien etwas Besseres als die Dicken! Aber wer nicht genügend Nährstoffe zu sich nimmt, um Muskelmasse aufzubauen, der wird auch für den sonstigen Körperaufbau nicht genügend Baustoffe besitzen. Das betrifft Organe, Haut, Blutgefäße, Knochenaufbau, Hirn und Nervensystem.Es ist also nicht nur ein Trend der Zeit, dass wir muskulöse Menschen heutzutage schön finden. Es steckt dahinter wohl ein gut geleiteter Instinkt, der uns auch auf einen gesunden Körper aufmerksam macht. Viele Langlebigkeitsstudien zeigen auch, dass Menschen mit mehr Muskulatur länger leben und stärker gegenüber Krankheiten gerüstet sind. Gerade ältere Menschen leiden unter Muskelschwund. Sie sollten eigentlich eiweißreicher leben, denn ihr Verdauungssystem ist nicht mehr so effizient.
- Mit Carnivore gegen Krebs
Hier findet ihr den Podcast Florian @oldman.keto im Interview – Mit Carnivore gegen Krebs Letzten April 2020 erfuhr Florian, dass seine Bauchhöhle mit Tumoren gefüllt ist. Ihm wurden noch statistische 7 Monate Lebenszeit gegeben. Sein Gedanke nach der Hiobsbotschaft war dann aber, dass er jetzt kämpfen wird, solange er lebt. Und so begann er sich mit der Thematik Krebs und Carnivore sowie Krebs und Fasten auseinanderzusetzen. Dank seiner Fastenperioden erging es ihm bei der Chemotherapie den Umständen entsprechend sehr gut. Auch die Ärzte waren überrascht über seinen stabilen Zustand während dieser mehrtägigen stationären Aufenthalte. Kein Arzt wollte aber zugeben, dass die carnivore Ernährung oder auch das Fasten von gesundheitlichem Vorteil wären. Im Gegenzug verweigerte Florian die Belehrungen der Ärzte, solange sie sich nicht die von ihm überreichten Studien durchlesen würden. Er war nämlich auf einige wissenschaftliche Erkenntnisse gestoßen, die die Schulmedizin einfach ignoriert. Seit Dezember ist die Chemotherapie nun ausgesetzt worden. Seine Tumore sind seitdem zumindest nicht gewachsen. Es geht ihm gut. Er sagt, dass er sogar leichter die Treppen steigen kann als zu seinen übergewichtigen Zeiten. Außerdem ist er auch schon wieder, entgegen der Prophezeiungen seiner Ärzte, in seinen Beruf zurückgekehrt. Seit sechs Wochen wendet er nun auch die von Prof. Thomas Seyfried empfohlene Medikation an gegen den Krebs an. (Siehe mein Artikel: Der Stoffwechsel einer Krebszelle)Nach diesem bewegenden Interview sind Dave und ich sehr gespannt auf Florians weiteren Weg und wünschen ihm nur das Beste, sowie weiterhin gutes Durchhaltevermögen, im Kampf gegen den Krebs und gegen überholte festgefahren medizinische Dogmen. Ihr könnt Florian auf Instagram unter @oldman.keto finden.
- Von Roh-vegan über keto-vegan zu Carnivore
Hier findet ihr den Podcast Kirsten – Von roh-vegan …über keto-vegan… zu Carnivore Kirsten war eigentlich von ihrer Jugend an vegetarisch und schließlich nach der Geburt ihrer drei Töchter über lange Phasen roh-vegan. Dass sie diese Ernährung überhaupt so lange durchhalten konnte, verdankt sie dem Verzicht auf Getreide und Soja. Dafür hat sie Unmengen Proteinpulver und Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen, um ihre Nährstoffmängel auszugleichen. Verdauungsprobleme machten ihr aber schwer zu schaffen. Irgendwann kam sie über die Galileosendung mit Inga auf die Carnivore Ernährung. Ihr wurden dann die Zusammenhänge klar und so viele Erkenntnisse fielen ihr wie Schuppen von den Augen. Ihre gelbliche Haut, ihre fahle Augenfarbe, die vielen Erkrankungen ihrer veganen Freunde. Einmal gestürzt und ein Oberschenkelhalsbruch war keine Seltenheit in diesen Kreisen. Die Statur der Leute war eher unmuskulös mit faltiger Haut. Heute weiß sie wie viel nachhaltiger der Konsum von regionalem Fleisch aus artgerechter Haltung ist im Gegensatz zu Früchten aus Übersee und Proteinpulver oder Nahrungsergänzungsmittel aus Fabrikanlagen. Sie hat ihre Verdauungsbeschwerden in den Griff bekommen, hat eine wesentlich größere sportliche Leistungsfähigkeit. Sie genießt das einfache Leben mit “Nur-Fleisch”. Wenn ihr Kirsten und ihren weiteren Weg mit Carnivore verfolgen möchtet, könnt ihr sie auf Instagram finden: @sudehexe
- Eine junge Familie macht Carnivore!
Hier findet ihr den Podcast Julias Gesundungsweg – Eine junge Familie macht Carnivore Schon als Baby litt Julia unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Sie bekam aufgrund ihrer Neurodermatitis deshalb statt Kuhmilch früh Sojamilch, welche tatsächlich zunächst eine Besserung zur Folge hatte. Dass Julia nie Lust auf Gemüse hatte, ist für sie nun nachvollziehbar, denn die darin enthaltenen Antinährstoffe haben sie vermutlich zusätzlich belastet. Was sie immer am besten vertragen hatte, waren raffinierte Kohlenhydrate gewesen. Nur leider ist sie, wie so viele Menschen, damit in eine Essstörung geschliddert, die ihr dann auch beschert hat, übergewichtig zu sein. Gelenkschmerzen waren bei ihr an der Tagesordnung. Sie nahm auch psychologische Betreuung in Anspruch und neigte etwas zur Depression. Besonders schwer entwickelte sich ihre Essstörung im Studium unter dem Einfluss von starkem Stress. Ihr Ehemann, der sich auch gesundheitlich nicht sehr gut fühlte, brachte sie dann auf die Carnivore Ernährung. Er hatte viel darüber im Internet recherchiert und für ihn schienen die Gründe für Carnivore auch auf der Hand zu liegen. Während ihrer kurz darauffolgenden Schwangerschaft ernährte sich Julia allerdings dann nicht carnivore. Das bereut sie heute, denn trotz des Konsums von reichlich Fleisch hatte sie Eisenmangel. Ein Zeichen also, dass die pflanzlichen Antinährstoffe die Aufnahme von Eisen verhinderten. Die Geburt verlief auch eher schwer und nach der Geburt verfiel Julia in eine Wochenbettdepression. Erst sechs Wochen nach der Geburt begann sie endlich mit der Carnivoren Ernährung. Sie möchte seitdem nicht mehr zurückschauen. Es geht ihr mit ihren Essstörungen, ihrer Schuppenflechte, ihrem Heuschnupfen und ihren Gelenksschmerzen wesentlich besser. Zusätzlich berichtet ihr Ehemann von einer gesteigerten Ausgeglichenheit seit der Umstellung auf Carnivore. Für ihre Tochter wird Julia nun auch eine tierische Beikost einer pflanzlichen klar vorziehen. Dazu stehen ihr die Informationen der Weston A. Price Foundation zur Seite, allen voran mit dem Buch von Sally Fallon „Das Vermächtnis unserer Nahrung“ und außerdem das englischsprachige Buch: „Super Nutrition for Babies“ von Kathrin Erlich. Auf diese Weise ist sie sicher, ihrer Tochter ein Leben ohne Autoimmunerkrankungen zu ermöglichen. Wenn ihr Julia mit ihrer Geschichte weiter verfolgen möchtet, dann besucht sie und ihre interessanten Posts auf Instagram: @julia.carnivore
- Prediabetes ohne Sport mit Carnivore besiegt!
Hier findest du den Podcast Ben im Interview Januar 2021: Ben fühlte sich Anfang 30 zu schlapp und krank für sein Alter. Er war mit 110 kg auf 185 cm übergewichtig und litt unter einem hohen Nüchternblutzucker sowie Bluthochdruck. Er hatte außerdem Probleme mit Neurodermitis. Die üblichen Ernährungs- und Verhaltensregeln, weniger Fleisch und Fett zu essen sowie sich mehr zu bewegen, haben bei ihm nichts gebracht. Er war ein ganzes Jahr lang Vegetarier, aber auch das brachte ihn nicht weiter. Rückblickend kann er da nur den Kopf schütteln, wenn er an all die industriell verarbeiteten Ersatzprodukte denkt, die er damals konsumiert hat, mit dem Glauben, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Als Wissenschaftler im Bereich Immunologie wollte er sich nicht mit dieser Ausweglosigkeit zufrieden geben. Zunächst begann er mit der ketogenen Ernährung, und mit der Umstellung auf den Fettstoffwechsel litt er stark unter der Ketogrippe. Das Gewicht purzelte dabei anfangs schon sehr stark. Dann kamen allerdings Probleme wie Blutzuckerschwankungen und Verdauungsprobleme hinzu und sein Gewicht stagnierte. Also beschloss er die Umstellung auf Carnivore. Sein Gewicht ging weiter runter, seine Blutwerte waren weiterhin sehr gut. Auch wenn sich die Darmprobleme noch einige Zeit fortsetzten, ging es ihm so gut wie niemals zuvor. Auch seine Autoimmunprobleme waren verschwunden, nämlich die Neurodermitis oder Juckreiz. Inzwischen treten diese Symptome nur noch auf, wenn er etwas nicht Konformes gegessen hat. Und für diese Signale ist er heute dankbar. Während der Abnehmphase hat Ben keinen Sport getrieben. Als er dann sein Zielgewicht erreicht hatte, kam aber auf ganz natürliche Weise das Bedürfnis, sich zu bewegen und Sport zu treiben. Sein gesamter Biorhythmus hat sich dadurch verbessert. Und heute treibt er intensiven Sport, was er sich früher nie erträumt hätte.
- Vergleich der Verdauung von Kuh, Pferd und Mensch
Vergleich der Verdauung von Kuh, Pferd und Mensch Unsere Verdauung läuft im Grunde genau umgekehrt zu der eines Wiederkäuers, wie der Kuh, ab. Die Kuh nutzt das fermentierte Gras nicht direkt selbst. Sie nutzt im Grunde erst das gesättigte Fett, welches die Bakterien bei der Fermentation produziert haben, sowie überschüssige Bakterien selbst als Eiweißträger. Das Pferd, könnte man nun argumentieren, besitzt aber einen Verdauungstrakt ähnlich dem unseren. Was man aber selten erwähnt, ist, dass 83 % unserer Verdauung und fast 100 % unserer Nährstoffaufnahme bereits abgeschlossen ist, wenn die Ballaststoffe in den Dickdarm gelangen. Unser Dickdarm ist prozentual wesentlich kürzer als beim Pferd. Übrigens: Wenn dem nicht so wäre, wenn wir durch Fermentation der Ballaststoffe noch Nährstoffe ziehen könnten, dann hätten Vegetarier keinen B12-Mangel. Denn dieses Vitamin wird eigentlich auch bei Vegetariern durch Fermentation der Ballaststoffe von den Bakterien im Dickdarm produziert. Aber alle Veganer haben Vitamin-B12-Mangel. Ein absoluter Beweis dafür, dass wir dieses von den Bakterien produzierte Vitamin gar nicht mehr im Dickdarm aufnehmen können.
- Die Mischung aus Fett und Eiweiß macht's!
Die Mischung machts! Aus Fett und Eiweiß! Diese Weihnachten wurde in meinem Elternhaus bereits ein großer Truthahnbraten angekündigt. „Da bring ich mein eigenes Essen mit!“ war meine Antwort. Wer kann sich vorstellen, in eine trockene Hühnerbrust zu beißen? Und das auch noch freiwillig voller Genuss? Um dieses vermeintlich gesunde magere Protein zu essen, gibt es in meinem Elternhaus immer viel Soße dazu. So können wir die „gesunde Kost“ überhaupt erst schlucken! Wer kann sich vorstellen einen Block Butter pur zu essen? Auch das erscheint widerlich. Ich denke, dass unser Instinkt uns sehr gut leitet, wenn wir eher fettiges Fleisch als schmackhaft empfinden. Wer sich vor dem wabbeligen Speck ekelt, weil er das ja so gelernt hat, der mag aber meistens dennoch gerne Wurst. Die Kombination aus Eiweiß und Fett ist für unseren Körper das nahrhafteste! Es macht langanhaltend satt und befriedigt den Gaumen. Kein Wunder also, wenn man aus den Expeditionsberichten zu den Eskimos erfährt, dass die magere Lende des Caribou grundsätzlich an die Hunde verfüttert wurde! Nur fettarme Kleintiere zu essen, war bei den Inuit sogar als gesundheitsschädlich bekannt. Der sogenannte Kaninchenhunger war in mageren Zeiten schwer gefürchtet. Wer sagt, dass er keinen Appetit auf Fettes hat, der ist noch nicht im Fettstoffwechsel. Sobald der Körper diese Umstellung durchgemacht hat, ändern sich die Geschmacksvorlieben. Natürlich muss man sich auch körperlich anpassen. Die Galle muss nämlich lernen genug Gallensaft zu produzieren. Ihr könnt euch vorstellen, dass es für mich ein Riesenspaß ist, in der Metzgerei immer nach den besonders fetten Stücken zu fragen. Da machen die Bedienungen immer Augen! Und mein Geldbeutel freut sich auch! Für weiterführende Literatur empfehle ich die Bücher: · „Fett!“ von Ulrike Gonder · „Mehr Fett!“ von Nicolai Worm und Ulrike Gonder · „The big fat surprise“ von Nina Teichholz
- Depressionen mit Carnivore besiegen!
Sarah – Mit Carnivore aus der Depression Sarah lebt nun seit knapp drei Jahren carnivore. Es ging ihr psychisch sehr schlecht. Sie wurde mit zahlreichen Depressionsarten diagnostiziert. Sie war drei Mal auf psychiatrischer Reha, hatte keine Arbeitsstelle und wusste eigentlich kaum einen Ausweg. Nachdem sie im Internet geforscht hat, kam sie zunächst auf die ketogene Ernährung. Es ging ihr dann auch tatsächlich nach einer Ketogrippe wesentlich besser. Sie hatte mehr Energie und ihre Depressionen klarten auf. Als sie dann wegen mangelnden finanziellen Mitteln auf Gemüse und Salate verzichtete, erkundigte sie sich in den Foren, ob das denn überhaupt von den Nährstoffen her ausreichend sei. Da wurde sie dann gleich weitergeleitet zur ZeroCarb-Community, die ihr auf alle Fälle bestätigen konnte, dass sie keine Mangelerscheinungen haben würde. Der Begriff „Zero Carb“ stammt von den älteren Carnivoren, die diese Ernährungsweise bereits vor 15 Jahren so genannt haben. Der Weg zu Carnivore war somit für sie frei. Und sie erfuhr eine noch stärkere Verbesserung ihrer Gesundheit in jeglicher Hinsicht. Ihre Depressionen verschwanden zu einem sehr großen Anteil. Heute hat sie endlich eine feste Arbeitsstelle und genießt nebenbei ihre Freizeit mit ihrem Hund oder dem Internet. Ihre Kunstwerke, die sie als Grafikdesignerin geschaffen hat, könnt ihr auf ihrer Webseite sehen. www.sarah-rosenhahn.de Zum Thema Carnivore besitzt Sarah durch ihre vielen Recherchen inzwischen ein sehr großes Wissen an Zusammenhängen zwischen Mineralstoffen und Makronährstoffen, natürlich auch in Verbindung mit Depression. Sie unterstützt deshalb inzwischen als Administratorin die Facebook-Gruppe "Carnivore Ernährung". Und falls ihr ihre Geschichte etwas genauer erfahren möchtet, dann hört doch den Fleischzeitpodcast mit ihr.
- Mit Carnivore Morbus Crohn heilen!
Claire hat vor über 20 Jahren die Diagnose Morbus Crohn erhalten. Lange Zeit nahm sie Cortison und andere Medikamente ein. Auch ein Stück vom Dickdarm musste entfernt werden, doch die Symptome blieben. Vor ein paar Jahren entschied sie sich, dass sie ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen muss. Nach etlichen Ernährungsumstellungen und Fastenkuren, ernährt sie sich inzwischen seit mehr als einem Jahr carnivore. Es ging ihr schon wenige Tage nach der Umstellung deutlich besser, aber inzwischen ist sie mit 42 Jahren viel fitter als sie es mit 30 Jahren war, und sie lebt schub- und symptomfrei, ganz ohne Medikamente. Sie versucht mit vielen Biohacking-Tricks ihr Leben und ihre Gesundheit noch weiter zu optimieren. Dazu zählen unter anderem die kalte Dusche am Morgen, Atemübungen und Meditation sowie tägliche Bewegung. Auch einige Nahrungsergänzungsmittel nimmt sie ein, allerdings sind es deutlich weniger, als noch zu der Zeit, in der sie sich überwiegend pflanzlich ernährte. Sie ist Expertin für Darmgesundheit und betreut Menschen mit Darmerkrankungen. Außerdem hat sie mit ihren Beiträgen auf Instagram, auf ihrer Webseite und auf YouTube als "Gesund Erklaert" bereits viel Mühe in die Aufklärung unserer falschen Ernährungsdogmen gesteckt. Claire und ich schreiben zur Zeit an unserem ersten Buch, ein deutsches Buch über die carnivore Ernährung und wie man sie am besten umsetzen kann. Claires Gesundungsweg könnt ihr außerdem auf dem Fleischzeitpodcast hören.
- Buchtipp: Nie wieder Fressattacken!
Der Titel ist hier Programm! Nie wieder… Es geht nämlich um die Einsicht, dass man es bei einer Essstörung eigentlich mit einer Sucht zu tun hat. Und nichts anderem. Alle gängigen Therapien zur Bekämpfung von Essstörungen beruhen auf einem Erlernen von moderatem Essen. Das ist aber mit Kohlenhydraten nicht möglich. Wer sich immer wieder dabei erwischt, unkontrolliert größere Mengen zu essen, als vorgenommen, der hat bereits eine Sucht, die sich auch nicht von einer Alkohol- oder Zigarettensucht unterscheidet. Glenn Livingston rät dazu, sich einen persönlichen, auf sich selbst zugeschnittenen Essensplan zu erstellen. Und außerhalb dieses Essensplans sollte man auch keinen Bissen zu sich nehmen. In unserem Innern soll man sich ein Schwein vorstellen, welches immer mit uns kommunizieren möchte und uns zu immer mehr ungeplantem Essen verlocken möchte. Je mehr wir dem Schwein zu essen geben, desto größer fühlt es sich. Wenn wir ihm dagegen keine Chance geben, dann wird es mit der Zeit immer kleiner und leiser. Und man sollte immer daran denken, dass unsere Gesellschaft immer auf der Seite des Schweins steht. Wir müssen uns also auch ganz vehement gegen die Stimmen der anderen stellen. „Sei kein Spielverderber…“ und „Iss doch zumindest ein Plätzchen…“. Das ist immer das Schwein, welches über die Anderen zu uns spricht. Niemand sollte uns von unserem Plan abbringen. Es ist auch wichtig, dass wir uns unseren Essensplan selbst erstellen. Denn wenn wir den Plan von jemand anderem übernehmen, wird uns das Schwein in uns im nächsten unsicheren Moment sagen: „Der Plan war doch eh von der oder von dem, und wir wussten doch, dass die Umsetzung nicht wirklich durchzuführen ist…“ Komm friss weiter, alles zum Scheitern verurteilt. Nach einem Faux-Pas spricht das Schwein auch ganz oft folgendermaßen zu uns: „Jetzt ist es doch eh schon egal. Friss weiter…“ Diese Logik ist total verrückt. Im Grunde ist es so als würde man sich nach einem ausgeschlagenen Zahn sagen: „Jetzt ist es eh egal. Jetzt schlage ich mir gleich alle weiteren Zähne mit aus!“ Spätestens jetzt müsste einem, der in dieser Situation schon einmal war, klar werden, dass es sich um eine Sucht handelt. Denn so kann einen nur ein unvernünftiges Suchtverhalten leiten! Auch der Spruch: „Ab morgen wird alles anders. Ab morgen werde ich stark sein.“ Wer kennt den nicht. Auch der bedeutet im Grunde nur, dass man jetzt dem Schwein nachgibt. Und über das Morgen ist eigentlich immer noch gar nichts entschieden. Im Interview mit Bitten Jonsson auf dem MD Low Carb Podcast wurde über die Zucker- und Kohlenhydratsucht intensiv geredet. Frau Jonsson sagt, dass ein Zuckersüchtiger wie ein Alkoholiker wirklich sagen muss: „Nie wieder!“ Auch der Konsum von Alkohol, Kaffee oder Nikotin sind nur Ersatzdrogen, die einem das Leben schwer machen, wenn man die Zuckersucht besiegen möchte. Auch die Keto-Treats, die einem den süßen Geschmack substituieren, sind keine Hilfe, sondern ein Hindernis gegen die Sucht. Alles was so aussieht oder riecht oder schmeckt wie Zucker, lässt dem gestörten Hirn keine Ruhe von der Sucht. Und wenn man eine Zeit lang ohne Fressattacken ausgekommen ist, dann ist man immer noch nicht geheilt. Ein Süchtiger ist im Grunde nie ganz geheilt. Er ist immer nur in der Remission. Die Sucht wird einen ein Leben lang begleiten. Aber man kann sein Schwein eben sehr viel kleiner machen und sollte immer in Vorsicht leben. Wie Amy Berger ganz richtig sagt, kann man auch auf Fleisch bingen. Es gibt unter den Carnivoren auch einige, die die erste Zeit das Gefühl haben, von der Sucht befreit zu sein. Aber ab und an erwischen sie sich dann doch dabei, auf Fleisch Fressattacken zu entwickeln. In der Ketose ist es auf alle Fälle immer wesentlich leichter, weshalb ein hoher Fettanteil von Vorteil ist. Die gute Prämisse der Carnivoren „Iss, wenn du hungrig bist, und nur solange bis du satt bist.“ funktioniert aber bei jemandem mit Esssüchten nicht. Es ist deshalb ratsam sich im Vorhinein seine Mahlzeiten zu portionieren, um nicht zu überessen. Dr. Cywes gibt auch ganz viele Ratschläge, wie man dieses Verlangen nach Dopaminausschüttungen umgehen kann. Durch Ersatzhandlungen, die Entspannung bringen.
- Methan
Warum moderne Weidehaltung den Methangehalt der Atmosphäre nicht erhöht und den CO2-Gehalt sogar erniedrigt! Zur aktuellen Fleischsteuer und Methandiskussion habe ich mir einen etwas älteren HPO-Podcast vom 4. März 2019 mit Professor Dr. Frank Mitlöhner von der University of California in Davis angehört, Episode 77. Außerdem kann ich zu diesem Thema das Buch "Die Kuh ist kein Klimakiller" von Anita Idel empfehlen. Während Prof. Mitlöhner nicht abstreitet, dass Methan ein starkes Treibhausgas ist, stellt er heraus, dass der derzeitig zu beobachtende Anstieg an Methan in der Atmosphäre nicht von den Wiederkäuern auf der Erde stammen kann. Methan baut sich in der Atmosphäre im Gegensatz zu CO2 nach circa 9 Jahren ab. Kohlenstoffdioxid dagegen hält sich 100 bis 1000 Jahre. Da die Zahl der Wiederkäuer auf der Erde nicht zugenommen hat, ist auch die Menge an Methan aus dieser Quelle konstant geblieben. Es ist daher zu vermuten, dass der starke Anstieg von Methan in der Atmosphäre vielleicht aus neuen Gasabbaumethoden, dem Fracking, stammt. Alle Lebewesen auf der Erde atmen nur Kohlenstoffdioxid aus, das vorher von den Pflanzen beim Wachstum eingeatmet wurde. Hier ist also ein regenerativer Kreislauf vorhanden. Dagegen wird durch die Verbrennung von Rohstoffen Kohlenstoff in Form von Methan oder Kohlenstoffdioxid wirklich unwiderruflich freigesetzt, welches vorher tief im Verborgenen unserer Erde gespeichert war. Anita Idel verweist in ihrem Buch außerdem auf Lachgas als starkes Treibhausgas. Es entsteht aus Stickstoff bei der chemischen Düngung von Getreide und ist auch noch wesentlich klimaaktiver als Methan. Wie Kohlendioxid hat es eine Verweildauer von circa 100 Jahren in der Atmosphäre. Chemischer Dünger wird auch aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Warum erfährt man über Lachgas so wenig? Vermutlich weil daran wieder so viele Industriezweige verdienen. Die Kuh ist der prima Sündenbock. Es stellt sich die Frage, wie man Treibhausgase vermindern kann. Und hier macht offensichtlich die Verbrennung fossiler Rohstoffe einen wesentlich größeren Anteil aus als unsere Ernährung. Durch eine Änderung des Lebensstils auf eine vegetarische oder vegane Ernährung kann man sehr viel weniger CO2 einsparen als zum Beispiel durch eine Reduktion des privaten Verkehrs oder des Energieverbrauchs. Der Unterschied ist marginal. Wer nichts mehr isst, wird vielleicht mehr erreichen, aber das würde uns auch nicht weiterbringen. Grundsätzlich ist eine Graslandschaft für den CO2-Gehalt unserer Erde günstiger als der Ackeranbau, denn der Humus speichert eine große Menge an CO2. Das ist so ähnlich wie mit einer Moorlandschaft. Was den Methanausstoß der Wiederkäuer anbetrifft, muss ich noch einen Hinweis von Dr. Peter Ballerstedt hier einbauen: Der Kohlenstoff im Methan (CH4) stammt ja unmittelbar aus der Atmosphäre, denn das Gras, welches die Kuh frisst, hat zur Photosynthese zuvor das CO2 aufgenommen. Hier kommt also wieder der oben erwähnte Kreislauf zur Sprache. Auch die negative Einstellung zu intensiver Tierhaltung ist von Seiten der Ökologen widersprüchlich. Am Beispiel der Milchkühe zeigt Prof. Mitlöhner auf, dass sich ihre Zahl in den USA verringert hat, während sich die Milchmenge erhöht hat. Das liegt an der Optimierung vieler Abläufe wie den Futterzusammensetzungen, den Melkzeiten und auch den Züchtungen. Somit hat sich hier der Methanausstoß nicht erhöht. In den Entwicklungsländern oder in Indien ist die Tierhaltung, was die Milch- und Fleischerzeugnisse anbetrifft, wesentlich weniger effizient. Dort fehlen nämlich Tierärzte, die das Vieh von Parasiten befreien könnten. Diese Parasiten führen häufig zu Tierkrankheiten und somit zum frühzeitigen Tod der Tiere. Außerdem sind sie im Magen-Darm-Trakt der Tiere fleißige Mitesser, was auch wieder eine Uneffektivität der Futterverwertung zur Folge hat. Den Bericht der EAT Lancet – Kommission hält er in vielen Punkten für falsch. Es handelt sich dabei um ein unseriöses Papier, das falsche Referenzen angegeben hat, falsche Berechnungsmethoden einbezogen hat. Hier ist also ganz offensichtlich wieder einmal eine Interessensgemeinschaft dahinter, welche uns bewusst die nämlich eigentlich so wenig profitable Weidetierhaltung madig machen möchte, um mehr Geld für verschiedenste Industriesektoren zu ermöglichen!
- Das riesige Carnivore Webforum MEATRX
Dr. Shawn Baker, der größte Vertreter der Carnivoren Bewegung in den USA, @shawnbaker1967, hat ein riesiges Webseitenforum geschaffen: www.meatrx.com. Auf dieser Seite findet man… Erfolgsgeschichten (Success stories), nach allen möglichen Krankheitssymptomen sortiert, wissenschaftliche (research-articles) Studien, die die carnivore Ernährung in ihrer Wirksamkeit bestätigen, Essenspläne und Einkaufslisten für den Start, Rezepte zu carnivoren Gerichten. die wichtigsten FAQs sind dort zu lesen, einen Podcast, der eine Unmenge an Interviews mit erfolgreichen Carnivoren und Wissenschaftlern umfasst, eine Sammlung aller englischsprachigen Bücher über die carnivore oder ketogene Ernährung, eine Sammlung englischsprachiger wissenschaftlicher Artikel zu Keto, low carb und Carnivore Ernährungsberatung, online für wenig Geld, sogenannte Coaching-Sessions. Auch ich stehe dort als Beraterin zur Verfügung. Als Member der MeatRX-Comunity hat man Zugang zu allen Community-Meetings zu den verschiedensten Themen, wie Fasten, Gewichtsabnahme, Anti-Aging, Essstörungen, Herzgesundheit, Diabetes, Kochen, Darmgesundheit, Schilddrüsenfunktion usw. den Foren mit professionellen Anleitungen und Hilfen, den monatlichen Challenges den Experten-Fragerunden und vieles mehr!
- Buchtipp: Zellnahrung
Durch den Low Carb MD Podcast bin ich auf Catherine Shanahan aufmerksam geworden. Endlich eine Ärztin und Biochemikerin, die die Schattenseiten der Saatenöle genau erklärt. Sie veröffentlichte im März 2020 ihr neues Buch „The Fatburn Fix“. Zu meiner Begeisterung ist aber bereits ihr letztes Buch „Deep Nutrition“ in deutscher Sprache erschienen, nämlich „Zellnahrung“. Und dieses Buch ist nicht weniger aussagekräftig. Auf 500 Seiten erklärt sie viele Zusammenhänge, die für unsere Gesundheit, unsere Schönheit und unsere Gene von Bedeutung sind. Statt industriell hergestellter Pflanzenöle und Kohlenhydrate sollten wir wieder durch tierische Fette und tierische Eiweiße zurückkehren. Im Grunde eine Zusammenfassung vieler Inhalte, die ich bereits aus anderen Büchern entnommen habe. 👶 Catherine betont die Lehre der Epigenetik, die durch Weston A. Prices Entdeckungen manifestiert wurde. So verändern sich unsere Gene durch unsere schlechte Ernährung und mangelnde Nährstoffversorgung Stück für Stück zum Schlechteren. Ein Großteil der berühmten Schauspieler und Models sind nicht zufällig Erstgeborene, denn bei ihnen besaßen die Mütter in der Schwangerschaft noch ausreichend Nährstoffe, um einen schönen Körperbau für das Kind zu ermöglichen. Deshalb heißt ein Kapitel auch „Lassen Sie ihren Körper ein perfektes Baby zur Welt bringen“. ☠️ Als die beiden Hauptursachen dieser negativen Entwicklung unserer Schönheit, Gesundheit und Intelligenz sieht Cate die Kohlenhydrate und Pflanzenöle auch zusammen. Die Transfettsäuren in Saatenölen und der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren führen zu Entzündungen im Körper. In den Arterien erzeugen sie Ablagerungen und Risse, im Magen führen sie zu Sodbrennen. Dem Gehirn entnehmen sie zur Aufrechterhaltung seiner Funktion wichtige Antioxidantien. Das hat vielfach Migräne zur Folge. Auch vor Fischöl-Kapseln warnt Dr. Shanahan, da diese meist bereits ranziges Omega-3-Öl enthalten. 🍟🍰Kohlenhydrate bzw. Glucose führt zusammen mit Saatenölen unserem Körper so starken oxidativen Stress zu, dass dies eine starke Ursache für Esssüchte ist. Durch hohe Dopaminausschüttungen versucht man diesen Stress abzubauen. Außerdem zerstören die Pflanzenöle die Rezeptoren für das Sättigkeitshormon Leptin. Logischerweise reagieren wir nicht mehr auf dessen Signale und neigen zum Überessen. Ein Teufelskreislauf! 🍖Den Ausweg ermöglichen Nahrungsmittel mit hoher Bioverfügbarkeit, also ausreichend tierische Fette und tierische Produkte, wie Innereien und Fleisch!