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Blutwerte nach 1,5 Jahren Carnivore!

11. Juli 2024

2 Min. Lesezeit

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Nach 1,5 Jahren Carnivore habe ich mich mal wieder an eine Blutabnahme gemacht. Was hat sich so alles verändert?

  • HDL nach wie vor weit über dem Grenzwert, ein guter Fettstoffwechselindikator

  • LDL etwas gesunken; es war wohl weniger Fett zu transportieren als letztes Mal

  • VLDL erstmals gemessen. Sehr niedrig.

  • Triglyceride gleich geblieben; ein guter niedriger Wert. Alle Fette sind bei mir in der Blutbahn also gut verpackt in LDLs, die auch stabil zu sein scheinen. Auch meine Fettzellen „spucken wohl keine Triglyceride aus.“

  • Eine Analyse seiner Cholesterinwerte, die die lowcarb-Ernährung einschließen, findet man auf www.cholesterolcode.com/report/

  • Vitamin C jetzt im Keller. Die Vorräte sind wohl endgültig aus. Ähnlich wie bei anderen Carnivoren. Vitamin C scheint also wirklich überschätzt. Kein Anzeichen von Erkältung oder Skorbut bei mir.

  • Magnesium: Das ist mir ein Rätsel, wie dieser Wert so hoch sein kann ohne Brot und Nüsse. Dasselbe Ergebnis bei der Haarmineralanalyse.

  • HBA1C niedrig bei 5,2 %; im Mittel also niedrige Blutzuckerwerte

  • Nüchterninsulin relativ hoch für Carnivoren bei 4,8. Das ist auch mein wunder Punkt. Vermutlich snacke ich noch immer zu oft. Abends trinke ich meist etwas Alkohol. Das könnte ich alles noch verbessern.

  • Nüchternglucose wie vermutet niedrig.

  • Ferritin sehr hoch;

  • Harnsäure sehr niedrig, also keine Übersäuerung durch zu viel Purine. Ist das Insulin niedrig, kann die Niere auch ungehindert arbeiten und alles ausscheiden.

  • Omega 6:3 – Verhältnis: Mit 4,5 ein exzellentes Ergebnis. Obwohl ich Schweinefleisch und Schweinespeck in ansehnlichen Mengen esse, ist der Omega-3-Anteil so hoch. Das freut mich sehr! Zum Vergleich: Mit kohlenhydratreicher Ernährungsweise hat man meist Werte um die 20, die Steinzeitmenschen hatten wohl Werte um 1.

  • CRP-Wert: Er deutet Entzündungen im Körper an und ist bei mir praktisch nicht detektierbar. Mit 0,09 habe ich keine Entzündungen im Körper. Das sind sicherlich die fehlenden pflanzlichen Saatenöle. Keine ungesättigten Fettsäuren, die Oxidationen im Körper eingehen wollen.

  • IgE-Wert: Auch hier bin ich nur mittelmäßig zufrieden. Der Wert von 500 deutet doch noch auf gewisse Autoimmunwerte hin.

  • Schwermetalle: Hier bin ich auch sehr zufrieden. Außer Uran keine Schwermetallbelastung. Also trotz der vielen Innereien, die ich esse. Uran ist meist im Trinkwasser in Mittelgebirgen. Das betrifft mich aber nicht. Vielleicht sind es ja die radioaktiven Präparate, mit denen ich in der Schule als Physiklehrerin mal zu tun habe, aber auch eine Aufnahme ist da eigentlich unwahrscheinlich. Also wieder ein Rätsel…

Fazit: Sehr zufrieden bin ich mit den Cholesterinwerten, Harnsäure, den Zuckerwerten, dem Omega-Verhältnis und dem CRP-Wert. Noch zu verbessern gelten die Insulin- und Autoimmunwerte durch vielleicht strengere Handhabung der Carnivoren Ernährung mit strengerem intermittierendem Fasten und vielleicht dem Verzicht auf Milchprodukten und Alkohol…. Mein Geist wäre sehr stark, aber mein Fleisch ist so schwach…. 



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